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Offener Brief

05.10.2014, Beitrag in:
 
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Unser offener Brief an den neuen Landesschulratspräsidenten Heinz Zitz

Sehr geehrter Herr Landesschulratspräsident Heinz Zitz,

vorweg gratuliert Ihnen die gesamte Mannschaft des RFJ Burgenland zu Ihrer neuen Aufgabe. Gleichzeitig würde es uns freuen, wenn Sie in weiterer Zukunft objektiv und nicht, treu wie ein Parteisoldat, agieren. Das würde nicht nur allen Schülern im Burgenland helfen, sondern auch den Beweis anstellen, dass der Posten des Landesschulratsdirektor kein - von der SPÖ - geschaffener Arbeitsplatz ist und nur Personen, die über ein dementsprechendes Parteibuch verfügen, die Möglichkeit haben, diese Stelle zu besetzen.

Der RFJ Burgenland macht sich Sorgen um die burgenländischen Schüler - aber auch Gedanken. Wir fordern daher umgehend, dass - zum Wohle der Schüler - die Thematik der Schuluniformen diskutiert wird. Man muss dem Markenterror ein Ende setzen! Die ständig wechselnden Modetrends stehen nur jene Schüler durch, deren Eltern es sich leisten können. Eine einheitliche Schulkleidung bringt finanzielle Erleichterung, sowohl für die Schüler als auch für deren Eltern. Die vermeintliche "Besserstellung" der Vermögenden verleitet auch zum Mobbing der normalen Klassenkameraden. Dies unterbindet mögliche Leistungserfolge. Eine Schuluniform trägt dazu bei, die echte Persönlichkeit eines Schülers in den Vordergrund zu stellen. Durch generelle Einheitsbekleidung werden die Klassengemeinschaft, aber auch die Schulgemeinschaft gestärkt. Zusätzlich fühlt man sich mit der eigenen Schule weitaus mehr verbunden. Die Folgen: MEHR Motivation, BESSERE Noten, MEHR Gerechtigkeit!

Des Weiteren fordert der RFJ Burgenland Deutsch als Pausensprache. Wir sind der Ansicht, dass die Integration von ausländischen Schülern nur gelingen kann, wenn diese permanent Deutsch sprechen. Aus diesem Grund ist es von oberster Priorität, dass ab dem neuen Schuljahr in allen burgenländischen Schulen die Pausensprache Deutsch sein muss. Nur wer die deutsche Sprache spricht, kann sie auch erlernen.

Ebenfalls soll den Schülern ein kostenloser Erste-Hilfe Kurs ermöglicht werden. Die Infrastruktur in Schulen ist überall vorhanden und das Interesse bei den Schülern besteht. Es gibt in den letzten Schulwochen bereits das Angebot einen Kurs zu besuchen, allerdings auf freiwilliger Basis. Bei Neueintritt des Schülers in eine Schule soll ein Basiskurs stattfinden; jährliche kleine Auffrischungskurse inklusive. Selbstverständlich können die Schüler die Bestätigung dieser Kurse auch für den Führerschein verwenden. Die € 60,--, die man für den Erste-Hilfe Kurs im Zusammenhang mit dem Führerschein zahlen müsste, spart man sich. Somit erlernt der Schüler während der Schulzeit nicht nur das Wissen, wie er einem Klassenkamerad im Notfall helfen kann, sondern wird auch finanziell entlastet.

Wir fordern auch die politische Bildung. Politische Bildung muss neu definiert werden. Der Unterricht muss frei von jeglicher Ideologie und Wertvorstellung sein. Politiker müssen sich den Schülern stellen! Dass die politische Diskussion in den burgenländischen Schulen - unter Ihrem Vorgänger - verpönt war, ist kein Geheimnis. Das sorgt dafür, dass die Politikverdrossenheit steigt, die Wahlbeteiligung zurückgeht und immer mehr Jugendliche gar keine Lust mehr auf die Politik haben. Aus diesem Grund muss die Forderung der Landesschulvertretung zu 100 Prozent umgesetzt werden. Doch wir gehen einen Schritt weiter: Abhilfe schafft nicht nur das Fach "Politische Bildung". "Politische Bildung" muss komplett neu definiert werden. Es darf nicht sein, dass im Fach "Politische Bildung" gelehrt wird, welche Partei wählbar ist und welche nicht. Jeder Mensch hat eine Ideologie und Wertvorstellungen - diese dürfen aber nicht offen zur Schau gestellt werden. Vor allem Jugendliche müssen davor bewahrt werden, dass sie manipuliert werden. Abhilfe schafft nur eine politische Diskussion an den Schulen selbst. Die Schulen sollen in regelmäßigen Abständen Politiker der Fraktionen zu Podiumsdiskussionen einladen und "Politische Bildung" im Praxisunterricht nahe bringen. Wie funktioniert der Staat, wie wählt man, wie funktioniert die EU, was ist der Unterschied zwischen Gemeinderats- und Nationalratswahlen - das sind Begriffe, die sitzen müssen. Das Fach "Politische Bildung" sollte zudem ab der 7ten Schulstufe eingeführt werden. Wer mit 16 Jahren wählen darf, muss auch informiert sein, wie Wahlen funktionieren.

Wir bitten um eine Stellungnahme, wie Sie, sehr geschätzter Herr Landesschulratspräsident, zu diesen Vorschlägen stehen und verbleiben

Hochachtungsvoll

Für den Landesvorstand des RFJ Burgenland


Der Landesobmann


Werner Wassicek

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Kalenderblatt Datum: 5. Oktober 2014
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