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Kommentar von Dr. Gerhard Kurzmann

13.03.2015, Beitrag in:
 
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Deutsch wird zur Fremdsprache in Steirischen Volksschulen - Wer soll hier eigentlich wen integrieren?

Für 7050 Kinder, das sind 18 Prozent der Volksschüler in der Steiermark, ist Deutsch nicht die Muttersprache, sondern eine Fremd- bzw. Zweitsprache.


Der Anteil von Kindern mit nichtdeutscher Muttersprache in öffentlichen Volksschulen hat im heurigen Schuljahr in der Steiermark einen neuerlichen Rekordwert erreicht. Verglichen mit dem Wert vor zwei Jahren verzeichnet die „Grüne Mark“ eine Steigerung von 14 Prozent. Besonders drastisch stellt sich die Situation in den steirischen Städten dar – in Knittelfeld ist erstmalig die Mehrheit gekippt: Der Anteil an fremdsprachigen Volksschülern beträgt hier 53 Prozent, noch knapp unter der „magischen“ 50-Prozent-Grenze liegt die Stadt Graz mit einem flächendeckenden Anteil von 48 Prozent. Weitere Gemeinden mit bedenklich hohen Werten sind Neudau (43%), Leoben (39%), Feldkirchen bei Graz (38%), Liezen (36%) und Stainach (35%), wie die FPÖ-Steiermark mittels einer schriftlichen Anfrage an SP-Bildungslandesrat Michael Schickhofer in Erfahrung brachte.

Ein generelles Umdenken in der Flüchtlings- und Zuwanderungspolitik ist unausweichlich. Zudem braucht es ein verpflichtendes Vorschuljahr für jene Schüler, die im Rahmen der Sprachstandsfeststellungen über unzureichende Deutschkenntnisse verfügen – davon müssen nicht nur Kinder mit nichtdeutscher Muttersprache betroffen sein.

Graz: Fast die Hälfte aller Volksschüler ist nicht deutscher Muttersprache!

Im Vergleich zum Vorjahr ist in der Landeshauptstadt Graz die Anzahl an fremdsprachigen Schülern weiter gestiegen. Von insgesamt 7.611 Volksschülern gehören 3.680 (48%) jener Gruppe an, für die Deutsch eine Fremdsprache ist. Exakt 15,5 Prozent der Grazer Volksschüler verfügen über derart schlechte Deutschkenntnisse, dass sie als außerordentliche Schüler geführt werden müssen. Diese Kinder werden daher auch nicht benotet. Wenn die Entwicklung der letzten Jahre anhält, wird in Graz die Mehrheit in spätestens zwei Jahren kippen. In zahlreichen Grazer Volksschulen ist dies bereits traurige Realität. So weisen die Grazer Stadtbezirke Gries (90%), Lend (79%), Gösting (69%), Eggenberg (66%) und Jakomini (66%) einen besonders hohen Anteil an fremdsprachigen Volksschülern auf. Absoluter Spitzenreiter die Volksschule St. Andrä mit einem Anteil von 99,3 Prozent. Für 146 der insgesamt 147 Kinder dieser Schule ist Deutsch eine Fremd- oder Zweitsprache – wie soll unter diesen Rahmenbedingungen tatsächlich Integration stattfinden? Wer soll hier eigentlich wen integrieren?

Daher fordern wir Freiheitliche seit Jahren die Begrenzung auf max. 30 % ausländischer Schüler pro Klasse, um die Bildungschancen unserer Jugend zu wahren.
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Kalenderblatt Datum: 13. März 2015
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